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Donnerstag, 20. September 2018 von 12:00 bis 16:00 Uhr unter 0800 - 2 811 811

Welt-RLS-Tag 2018:
Phänomen „Unruhige Beine“ Nervosität, Einbildung – oder doch eine ernste Erkrankung?

Quelle: beeboys - fotolia.com

„Immer wenn ich abends zur Ruhe kommen will, geht das Kribbeln in den Beinen los. Ich muss dann einfach aufstehen und herumlaufen. Manchmal finde ich gar keinen Schlaf…“ So oder ähnlich beschreiben Betroffene Beschwerden, die typisch für eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt sind: das Restless Legs Syndrom. Nach Angaben der Deutschen Restless Legs Vereinigung e.V. leiden zwischen fünf und zehn Prozent der Bevölkerung unter RLS, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Viele der Betroffenen halten sich für überempfindlich oder schieben die Beschwerden auf Nervosität oder Stress. Doch tatsächlich steckt hinter den „ruhelosen Beinen“ eine Störung des Stoffwechsels bestimmter Botenstoffe im Zentralnervensystem. Weil die Symptome auch vielen Ärzten Rätsel aufgeben, vergeht oft viel Zeit, bis die Krankheit diagnostiziert und behandelt wird. Zu viel Zeit, denn die Betroffenen müssen sich mit Einbußen in ihrer Lebensqualität abfinden: Ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, verminderte Leistungsfähigkeit und mögliche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder eine Depression sind ein hoher Preis für einen späten Behandlungsbeginn. Woran man ein RLS erkennt, wie eine sichere Diagnose gestellt werden kann, wo die Ursachen liegen und wie man die Erkrankung erfolgreich behandeln kann, dazu informieren Experten anlässlich des Welt-RLS-Tags 2018 am Lesertelefon. Mehr Informationen …

Donnerstag, 04. Oktober 2018 von 10:00 bis 15:00 Uhr unter 0800 - 2 811 811

Tag der Epilepsie 2018:
Zwischen Anfall und Alltag: Was hilft Kindern mit Epilepsie und ihren Eltern?

Quelle: clipdealer.com

Epilepsie – eine Kinderkrankheit? Zwar kann eine Epilepsie-Erkrankung grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten, doch Kinder und Heranwachsende sind im Vergleich besonders häufig betroffen. Nach Angaben der Deutschen Epilepsievereinigung treten etwa zwei Drittel aller Epilepsien in den ersten zwei Lebensjahrzehnten auf. Besonders hoch ist das Erkrankungsrisiko demnach in den ersten fünf Lebensjahren. Die Diagnose Epilepsie bringt für Kinder und ihre Eltern eine einschneidende Änderung der Lebenssituation mit sich. Eine Herausforderung bedeutet die Erkrankung auch für die behandelnden Ärzte: Diagnose und Therapiefindung erfordern Erfahrung und Spezialwissen, um die Schwere und Häufigkeit der Anfälle zu kontrollieren und Risiken für die körperliche und geistige Entwicklung der jungen Patienten zu minimieren. Was kann Kindern und Eltern im Umgang mit der Erkrankung helfen? Welche diagnostischen und therapeutischen Angebote bestehen heute? Dazu beraten Experten am Lesertelefon anlässlich des Tags der Epilepsie 2018. Mehr Informationen …