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Donnerstag, 18. Oktober 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr unter 0800 - 0 60 4000

Das große Umrüsten:
Was Autofahrer jetzt über Winterreifen wissen sollten

Quelle: grafikplusfoto - Fotolia.com

Für Meteorologen beginnt der Winter am 1. Dezember, laut Kalender fällt der Winteranfang auf den 21. Dezember – Autofahrer hingegen sollten nicht auf den Kalender schauen, sondern aufs Thermometer. Fällt das Quecksilber im Schnitt unter plus sieben Grad, ist es Zeit für den Wechsel – in unseren Breitengraden also meist im Oktober. In frühen Morgenstunden, im Wald oder auf Brücken kommt es dann oftmals zu Reifglätte oder überfrorener Nässe. Dann ist es besser, mit Winterreifen unterwegs zu sein. Denn je tiefer die Temperaturen, desto mehr verhärten die Gummimischungen der Sommerreifen und die Haftung auf trockener Straße lässt nach. Und liegt erst einmal Schnee oder Matsch auf der Straße, geht fast gar nichts mehr. Das sieht auch der Gesetzgeber so, und hat eine „situative Winterreifenpflicht“ eingeführt. Doch was bedeutet das genau und was versteht der Gesetzgeber unter einem Winterreifen? Wie unterscheiden sich die vielen Modelle? Und was ist von Ganzjahresreifen zu halten? Alle Fragen rund um die richtige Bereifung für die kalte Jahreszeit beantworten Reifen- und Verkehrssicherheitsexperten am Lesertelefon. Mehr Informationen …

Donnerstag, 25. Oktober 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr unter 0800 - 0 90 92 90

Das zweite Leben des Windpocken-Virus
Gürtelrose vorbeugen und behandeln

Quelle: Varizella Virus 3D - shutterstock - Tatiana Shepeleva Die Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht

Es beginnt mit einem unbestimmten Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit, bald kommen rote Flecken auf der Haut zum Vorschein, die sich zu flüssigkeitsgefüllten Bläschen entwickeln und sich wie ein Band meist auf Rumpf, Hals oder Gesicht ausbreiten. Diese typische Ausbreitung der Bläschen gibt der Krankheit ihren Namen: Gürtelrose, medizinisch Herpes Zoster genannt. Begleitet wird der Hautausschlag von ziehenden oder brennenden, meist starken Schmerzen. Während der Ausschlag meist nach ein paar Wochen abheilt, kann der Schmerz noch lange bleiben – in manchen Fällen über Jahre: Mediziner sprechen von einer Post-Zoster-Neuralgie, einem chronischen Nervenschmerz, der die Lebensqualität stark einschränken kann. Ursache der Gürtelrose sind Windpocken-Viren, die nach einer Windpockenerkrankung dauerhaft im Körper verbleiben. Nach vielen Jahren bis Jahrzehnten der Ruhe können sie wieder aktiv werden, vor allem, wenn das Immunsystem in seiner Leistungsfähigkeit nachlässt. Das bedeutet: Jeder, der als Kind Windpocken hatte, kann an Gürtelrose erkranken. Wie sich diese behandeln lässt, wie mit einer Impfung vorgebeugt werden kann und wie mit den chronischen Nervenschmerzen umzugehen ist, dazu informieren medizinische Experten der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin und der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga am Lesertelefon. Mehr Informationen …